Gerda Breuer

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SASSE

Jörg Sasse – Fotografien 1984–1991

Die Ausstellung zeigte 45 Arbeiten des jungen, aus der Klasse von Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf stammenden Fotografen.

Ausstellung: 90 qm, in den drei Räumen der ehemaligen Künstlerateliers von Joseph Maria Olbrich auf dem Gelände der Künstlerkolonie Mathildenhöhe.

Katalog: 110 Seiten, Schirmer Mosel Verlag, München Beiträge von Gerda Breuer und Thomas Lange

meidnerauss

1991

Ausstellungskatalog

Ludwig Meidner. 1884–1996. Maler, Zeichner, Literat

Umfassende Retrospektive des jüdischen Expressionisten Ludwig Meidner. Schwerpunkte waren seine Ölmalerei und die Zeichnungen der Zeit zwischen 1910 und 1914, teilweise auch der 20er Jahre. Gezeigt wurden darüber hinaus seine zahlreichen Buchillustrationen, die Aquarelle aus dem Londoner Exil, die großformatigen Kohlezeichnungen seines Spätwerkes und die Ölmalerei seines Alterswerks.

Der Katalog veröffentlichte neben vielen Autorenbeiträgen zu seinen malerischen Arbeiten auch sein literarisches Werk.

Ausstellung: 1500 qm, im Ausstellungsgebäude, 1908 von Josph Maria Olbrich für die Künstlerkolonie Mathildenhöhe gebaut, ca. 300 Exponate

Katalog: 2 Bände, Hatje Cantz Verlag, Stuttgart, 516 Seiten.

Mit Beiträgen von Gerda Breuer, Gerhard Leistner, Claudia Marquart, Andreas Haus, Heinz Brüggemann, Michael Becker, Joachim Heusinger von Waldegg, Angelika Schmid, Susanne Thesing, Renate Ulmer, Reinhard Kleber, Winfried Flamman, Michael Assmann, Helen Adkins, Joseph Paul Hodin, Claus K. Netuschil

Begleitbuch der Vortragsreihe: »Expressionismus und Moderne. Beiträge zur Retrospektive Ludwig Meidner«, 1993, mit Beiträgen von Gerda Breuer, Paul Raabe, Thomas Grochowiak, Magdalena Bushart, Thomas Anz, Marianne Kersting

mingei

Ausstellungskatalog

Mingei – Japanische Volkskunst

In der Ausstellung wurde anonymes japanisches Handwerk aus dem 17.19. Jahrhundert aus der Sammlung Montgomery in Lugano gezeigt. Es gehört zu denjenigen Objekten, die man in einer von Soetsu Yanagi in den 1920er Jahren initiierten Bewegung mit dem Titel »Mingei« sammelte, um sie vor der Missachtung durch die einsetzende Industrialisierung in Japan zu retten. Dazu gehören vorzugsweise Objekte des täglichen Gebrauchs in den Wohnungen und für die Kleidung.

Ausstellung: 90 qm, in den drei Räumen der ehemaligen Künstlerateliers von Joseph Maria Olbrich auf dem Gelände der Künstlerkolonie Mathildenhöhe.

Katalog: 144 Seiten, Dt./Engl. Vorwort: Gerda Breuer. Beiträge von Eleanor von Erdberg und Kurt Binder

Wanderausstellung »Tatort Museum«.

Landschaftsverband Rheinland, 6 Außenstellen des Rheinischen Industriemuseums, in Ratingen ausgestellt im Rathaus der Stadt.

Konzeption und Organisation eines Teils der Ausstellung und des Gemeinschaftskataloges von 6 Museen

1990

CromfordTit

1989

Textilfabrik Cromford

Ausstellung: 120 qm in der Stadthalle Ratingen

Katalog: »Die öde Gegend wurde zum Lustgarten umgeschaffen...«. Zur Industriearchitektur der Textilfabrik Cromford 17831977. Köln (Rheinland Verlag) 1991 mit Beiträgen von Gerda Breuer, Burkhard Dietz, Michael Schumacher, Axel Föhl, Otto Kastorff, Harald Herzog, Wolfgang Schepers, Renate Kastorff-Viehmann, Gabriele Harzheim, Monika Hartung, Uta Kreutzenbeck, Christoph Mörstedt, Helga Griepentrog, Arno Grassnick und Christoph Baldermann, Uwe Kaminsky, Gariele Harzheim, Thomas Kosche, Martin Roelen, Angelika Riemann, Margit Weber

lauweriks23

1987

Ausstellungskatalog

J.L.M. Lauwericks
Maßsystem und Raumkunst.
Das Werk des Architekten, Pädagogen und Raumgestalters


Krefelder Kunstmuseen, Karl Ernst Osthaus Museum, Hagen, (1987) und Boymans-van-Beuningen Museum, Rotterdam (1988)

Monographische Ausstellung des Niederländers J.L.M. Lauwericks (18641932), der nach seinen Stationen in Amsterdam und Haarlem, Lehrer der Abteilung Baukunst an der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf unter der Leitung von Peter Behrens wurde, dann in Hagen unter der Leitung des Mäzens Karl Ernst Osthaus als Entwerfer für die Silberschmiede von Zwollo, als Architekt der Künstlerkolonie am Stirnband und als Pädagoge des Handfertigkeitsseminars arbeitete.

Der Theosoph hat früh Entwurfsmodule entwickelt, die er in allen seinen Arbeiten anwendete. Er gilt als früher Anreger der Entwurfskonzepte von Le Corbusier sowie von Peter Behrens und seinen Schülern Fritz Kaldenbach und Christan Bayer. Sein Modulsystem fand auch Anwendung in Ausstellungen wie »Christliche Kunst« 1909 in Düsseldorf, auf der Werkbundausstellung 1914 in Köln und der Weltausstellung in Gent 1913. Als er in Amsterdam Chefredakteur der Zeitschrift »Architectura« (19021904) war, gab er in Düsseldorf die Zeitschrift »Ring« heraus, die durch außergewöhnlich reduziert-sachliche Typografie bestach. Er trat an allen seinen Arbeitsorten und bezogen auf die jeweiligen Schwerpunkte als Theoretiker und Publizist hervor.

Ausstellung: 1500 qm
Katalog: 148 Seiten

Mit Beiträgen von Gerda Breuer, Nic Tummers, Sebastian Müller, Gisela Moeller, Peter Stressig, A.C. Funk-Jones, Cees Zoon

gesenkschmiede23

1986

Ausstellungskatalog

Teileröffnung der Gesenkschmiede Hendrichs
Solingen, einer Außenstelle des Rheinischen Industriemuseums


Mit dem 100jährigen Bestehen der Gesenkschmiede Hendrichs in SolingenOhligs wurde das Ensemble aus Privathaus, Fabrik und Nebengebäuden dem Landschaftsverband Rheinland mit der Auflage übergeben, ein Industriemuseum in situ einzurichten. Mit den verbliebenen Fabrikarbeitern, die nun als Museumsangestellte ihre Arbeit an den angestammten Arbeitsplätzen, den Fallhämmern, Schleifmaschinen etc. vorführten, wurde ein neuer Museumstyp umgesetzt. In der Teileröffnung von drei Fabrikräumen konnten erstmals einzelne Schritte der Produktion von Scheren vorgeführt und didaktisch erläutert werden, bevor das Gesamtarreal einer langjährigen und aufwändigen Restaurierung unterzogen wurde.

Katalog: Geschenkschmiede Hendrichs. Geschichte einer Solinger Fabrik. Eine Einführung von Gerda Breuer, Christiane Hottes, Walter Söter, Köln 1986

westdeutscherImpuls

1984

Ausstellungskatalog

Der westdeutsche Impuls 1900 – 1914
Kunst und Umweltgestaltung im Industriegebiet

Verbundausstellung in Düsseldorf, Essen, Hagen, Köln, Krefeld und Wuppertal

Von der Künstlerseide zur Industriefototgrafie – Das Museum zwischen Jugendstil und Werkbund

Krefelder Kunstmuseen In Ausstellung und Katalog wurden zwei historische Museumstypen verglichen: das Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld in der Zeit von 1897 bis etwa 1914, dessen erster Direktor Friedrich Deneken Gewerbeförderung mit Hilfe von international anerkannten Jugendstilkünstlern betrieb, und das Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe, Hagen, gegründet 1909 von Karl Ernst Osthaus und als Wandermuseum mit ausleihbaren Ausstellungseinheiten zu allen Sparten von Design und Fotografie verstanden.

Beide Museen stehen im Kontext der Reformbewegungen: hier des Jugendstils, dort des Deutschen Werkbundes. Sollte im ersten Museum das ortsansässige Gewerbe in Zusammenhang mit kulturpädagogischen Intentionen vitalisiert und durch Entwürfe hervorragender Jugendstilkünstler wie Peter Behrens, Henry van de Velde, Otto Eckmann, Richard Riemerschmid u.a. verbessert werden, stellte das Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe pointiert vorbildliche industrielle Massenproduktion aus. Zu seinen Sparten gehörten Plakate, Akzidenzdrucke, Glas, Keramik, Porzellan, Tapeten etc. 1910 gründete Osthaus die Photographien- und Diapositivzentrale, die Wanderausstellungen zu historischer und aktueller Architektur zur Verfügung stellte. Hierzu gehörte auch die IndustriebautenAusstellung von Walter Gropius, die 1914 auf der Kölner Werkbundausstellung in der Gropius-Fabrik gezeigt wurde.

Katalog: 220 Seiten
Autoren: Gerda Breuer (10 Beiträge), K.J. Sembach, Sebastian Müller, C.W. Schürmann, Karin Wilhelm, Claus Pfingsten

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